Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Ehrung für langjährige Dienstzeit in Burgthann 06.12.2014

OBER-/UNTERFERRIEDEN (DB-3) – Am 17. November 2014 fanden Ehrungen von neun Feuerwehrmännern und einer Feuerwehrfrau der Großgemeinde Burgthann für 25- bzw. 40-jährigen Feuerwehrdienst statt.

Zehn Feuerwehrleute der Großgemeinde Burgthann durften sich über eine Auszeichnung des Bayerischen Innenministers freuen, die die Spitzen der örtlichen Feuerwehren, Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Heinz Meyer im gemeinsamen Feuerwehrhaus von Ober- und Unterferrieden vornahmen. Meyer begrüßte diese langjährigen Mitglieder, die 25 bzw. 40 Jahre bei den Ortsteilwehren aktiv sind, sowie deren Lebensgefährten und die Kommandanten und Vorsitzenden der einzelnen Gruppierungen. „Nicht selbstverständlich“ sei es, dass Freiwillige ihre Freizeit so in den Dienst der Allgemeinheit stellen, jedoch sei es müßig, dies in dieser Runde zu erwähnen, schließlich seien die Anwesenden ja alle von der Notwendigkeit ihres Engagements überzeugt. Burgthann habe eine gut funktionierende Feuerwehr, das System habe sich bewährt, so der Gemeindechef, „und wir hoffen, dass wir alles zur Verfügung stellen, was ihr braucht“, schloss er sein Grußwort. Landrat Armin Kroder freute sich über die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren, die auch noch gemeindeübergreifend funktioniere, wie er feststellte. Damit bezog er sich auf die kürzliche, parallele Anschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen (HLF 20) in Schwarzenbruck und Burgthann, wodurch man höhere Zuschüsse erhielt. In Fahrzeuge und Räumlichkeiten wäre aber vergeblich investiert, gäbe es nicht die Menschen, die diese pflegen und nutzen. Deshalb freue er sich jedes Mal, wenn es gelte, die Leistungen der verdienten Kameraden ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Wenn er sage „Herzlichen Dank für euer ehrenamtliches Engagement“, dann sei das keine banale Floskel, sondern meine, dass es ohne die Freiwilligen eben nur mit erheblichem Kostenaufwand ginge. Er hoffe, dass die 25 bzw. 40 Jahre für die Betroffenen eine gute Zeit waren und dass bei den Erlebnissen die schönen gegenüber den belastenden im Rückblick überwiegen. „Ihr seid leuchtende Vorbilder für die Jugend“, knüpfte er an das wichtige Thema Jugendarbeit an und bat darum, auch in Zukunft bei den jungen Menschen für diesen wichtigen Dienst zu werben.

Zusammen mit dem Bürgermeister, KBR Norbert Thiel und KBI Peter Schlerf überreichte er Urkunde und Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre Dienst an Daniela Sieglreitmeier (FF Unterferrieden), Helmut Schmidt (Pattenhofen), Stefan Vitzthum (Ezelsdorf), Gerd Sussner (Grub) und Helmut Wiedmann (Grub). Die Ehrennadel für 40-jährige Dienstzeit ging anschließend an Erwin Dewers (Mimberg, Burgthann), Richard Rupprecht, Gerhard Fischer (Ezelsdorf), Reinhard Göhring (Grub) und Günther Heyden (Mimberg), außerdem erhielten die 40-Jährigen noch einen Gutschein für einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain. Von der Gemeinde gab es für alle Geehrten zudem einen schmucken Glaskrug. KBR Thiel erinnerte daran, dass eine derartige Auszeichnung sich von einer Ehrung etwa für Fußballer, die eine Meisterschaft erringen, deutlich unterscheide. Diese könnten nur punktuelle Erfolge aufweisen, während die Feuerwehrler eben kontinuierlich geübt hätten und für den Notfall jederzeit zur Verfügung stünden. Das ehrenamtliche System funktioniere nur in einer guten Demokratie und sei etwas ganz Besonderes. Auch das Team-Bewusstsein sprach er an: „Wenn es brennt, sind wir eine Feuerwehr!“ Auch sei es in anderen Vereinen oder Gruppierungen nicht so ohne weiteres möglich, dass ein 18-Jähriger und ein 56-Jähriger zusammenarbeiteten, wie das in der Feuerwehr gang und gäbe ist. Auch er bat die anwesenden Helfer abschließend darum, ihre soziale, technische und Lebenserfahrung an die Jüngeren weiterzugeben.

Bericht und Fotos: Der Bote

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