Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Drogenpräventionsseminar für die Jugendwarte im Dienstbezirk 2 11.05.2003

LAUF (DB2) - Am Samstag, den 10.05.2003 veranstaltete der Jugendbeauftragte der Feuerwehren des Dienstbezirkes II in den Räumen der Feuerwehr Lauf a.d. Pegn. ein Seminar für Jugendwarte mit dem Thema "Drogenprävention in der Jugendfeuerwehr" für alle Jugendwarte aus den 27 Jugendfeuerwehren des Dienstbezirkes II.

Unter der fachlichen Leitung des Präventionsbeamten der Kriminalpolizei Schwabach, Herrn Kriminalhauptkommissar Tusche, welcher sich gerne bereit erklärte, den Samstagnachmittag zu investieren, wurden die Jugendwarte zum Thema Drogen informiert.

Der Informationsnachmittag umfaßte die Einnahme und die Folgen der Alltagsdrogen wie Zigaretten, Alkohol und Tabletten, sowie die Erscheinungsform und Rechtsprechung von legalen Drogen und illegalen Drogen.

Angesprochen wurde aber auch das Schnüffeln von Aerosolen. Enthalten in Getränken oder Essen aus Tee (Engelstrompete) und Pflanzen (Pilzen) der Natur führt die Einnahme zu Rauschzuständen oder im schlimmsten Falle bis zum Ableben.

 

Das große Interesse der Zuhörer zeigte sich immer wieder durch Diskussionsbeiträge und Zwischenfragen die das momentane Thema noch intensiver zur Geltung brachten und so die Anwesenden noch besser über die einzelnen Themen informiert wurden.

Teilgenommen haben an diesem Seminar die Jugendwarte und Betreuer aus den Feuerwehren Rückersdorf (2), Lauf (2), Heuchling (2), Simonshofen (2), Neunhof (1), Günthersbühl (1), Neunkirchen a. Sand (2), Speikern (1), Schnaittach (1), Hedersdorf (1), Simmelsdorf (2), Oberndorf (2), Diepoltsdorf (2) sowie der Jugendbeauftragte des Dienstbezirkes II, was das Interesse der Jugendwarte an diesem heiklen Thema wiederspiegelt und die Notwendigkeit zeigt, sich bereits im Vorfeld darüber zu informieren wie man sich, wenn es doch einmal dazukommen sollte das sich Jugendliche in diesen Kreisen befinden, verhalten sollte.

Laut den Ausführungen von KHK Tusche sind Jugendliche, die in Vereinen wie zum Beispiel der Feuerwehr eingebunden sind, bei weitem weniger von dieser Thematik betroffen sind als Jugendliche, die nicht wissen was sie mit Ihrer Freizeit anfangen sollen, was den hohen sozialen Stellenwert der Feuerwehr in der Gesellschaft und die Wichtigkeit einer guten Ausbildung und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung zeigt.

Nach fast 4 Stunden beendete KHK Tusche die umfassende Weiterbildung.

Bericht und Fotos: Armin Steinbauer


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