Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Übung der Jugendgruppe in Dienstbezirk II 27.03.2003

HÜTTENBACH (DB2) - Großbrand in Simmelsdorfer Ortsteil Hüttenbach,
Feuerwehr - Jugend konnte großen Schaden am Sportheim in Hüttenbach verhindern.
So oder ähnlich könnte es in der Tagespresse stehen, das Szenario das sich am Samstag den 26.04.2003 am Sportheim im Simmelsdorfer Ortsteil - Hüttenbach abspielte. Denn die Jugendfeuerwehren des Dienstbezirkes 2 im Landkreis Nürnberger Land übten wie alle zwei Jahre den Ernstfall.


Angenommen wurde ein Brand des Sportheimes der Spielvereinigung Hüttenbach, aufgrund von den derzeit dort stattfindenden Umbauarbeiten, wobei drei Arbeiter verletzt wurden und gerettet werden mussten. Des weiteren wurde von der Einsatzleitung unter der Regie von Jörg Leipold, Jugendwart der Feuerwehr Hüttenbach, sowie des Jugendbeauftragten der Feuerwehren im DB 2 Armin Steinbauer, zwei Förderleitungen, eine mit ca. 600 Metern vom Bach bei Hüttenbach aus, sowie eine vom Hydrantennetz aus mit ca. 400 Metern gefordert. Weiter mussten noch freie Kräfte zum Aufbau und Betreiben eines Hubschrauberlandeplatzes eingesetzt werden.


Pünktlich um 13:00 Uhr waren alle 14 teilnehmenden Jugendfeuerwehren mit 157 Kräften und 24 Fahrzeugen aus dem Dienstbezirk 2 in ihren Bereitstellungsräumen eingetroffen die den Jugendgruppen im Vorfeld bereits mitgeteilt wurden.

 

Von hier wurden die einzelnen Jugendfeuerwehren dann ab 13:12 Uhr einzeln abgerufen und Ihnen der Einsatzbefehl über Funk mitgeteilt. So konnten alle dann nach Eintreffen an der Einsatzstelle und kurzer Meldung bei der Einsatzleitung vor Ort Ihren Einsatz angehen. Bereits ca. 10 Minuten nach der Erstalarmierung konnte der erste Verletzte gerettet werden. Auch die Löschwasserförderung konnte bereits für beide Leitungen nach 30 Minuten ab der Erstalarmierung als erfolgreich abgeschlossen verbucht werden.

Als um 14:00 Uhr Übungsende gegeben wurde, konnte sowohl die Einsatzleitung als auch der an der Übung als Beobachter beiwohnende Kreisbrandinspektor Fuchs, sowie einige andere Führungsdienstgrade aus dem Dienstbezirk nur Lobende Worte, sowohl für die Ausrichtung, als auch die Durchführung dieser Jugendfeuerwehrübung finden.

 

Als weitere kritische Beobachter nahmen Herr Bürgermeister Kögel (Gemeinde Simmelsdorf), eine Abordnung der Polizeiinspektion Lauf, einige Schiedsrichter der Feuerwehren aus dem Dienstbezirk 2 und eine Reporterin der Pegnitz-Zeitung, sowie zahlreiche Zuschauer.

Zum Schluß der Übung gab es durch die Einsatzleitung und den Kreisbrandinspektor noch eine Manöverkritik, die aber aufgrund der guten Ausbildung und der gezeigten guten Leistung aller Teilnehmer auch positiv Ausfallen musste.

Danach hieß es: Einrücken im Gerätehaus der Feuerwehr Hüttenbach, wo es für die Teilnehmer noch eine kleine Brotzeit gab.

Fotos und Bericht: Armin Steinbauer


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