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Sicherheitstraining im DB3 10.12.2000

ALTDORF (DB3) - 16 Fahrzeuge aus 11 Feuerwehren des Dienstbezirks 3 nahmen am diesjährigen Sicherheitstraining für Fahrer und Maschinisten von Feuerwehrfahrzeugen teil, das am 10.12.2000 durchgeführt wurde. Wie auch beim letzten Fahrertraining vor 2 Jahren waren wieder zahlreiche Übungen zu absolvieren, die an 4 verschiedenen Standorten aufgebaut waren.

Über Funk bekamen die Teilnehmer die Koordinaten der Übungsplätze mitgeteilt, die angefahren werden mussten. Insgesamt waren neun Aufgaben zu bewältigen, die sich in Checks rund um das Fahrzeug, praktische Fahrübungen sowie die Beantwortung von Fragebögen gliederten.

Beim Fahrzeugcheck mussten die Maschinisten den ordnungsgemäßen Zustand ihres Fahrzeuges auf Verkehrs- und Betriebssicherheit in den wichtigsten Punkten prüfen. Anhand von 25 Punkten wie z.B. Überprüfung der Beleuchtungsanlage und des Reifendrucks, korrektes Einstellen der Spiegel und Kontrolle des Öl- und Kühlflüssigkeitsstandes soll diese Übung den Fahrer mit seinem Fahrzeug vertraut machen und die Durchführung der notwendigen Kontrollen vor Fahrtantritt trainieren. Eine Checkliste "Kontrolle während der Fahrt", die durch den Beifahrer auszufüllen ist sowie eine Probefahrt über 10 km ergänzt diese Übung.

Gutes Abschätzungsvermögen waren beim Bremstest und bei der Übung "Höhenschätzung" gefragt.

Zur Sache gings dann bei den praktischen Fahrübungen. Ziel ist es, durch praxisnahe Trainingseinheiten Sicherheit beim Fahren insbesonders großer Feuerwehrfahrzeuge zu erlangen. Zur noch einfacheren Kategorie gehörten z.B. rückwärts einparken bzw. paralleles Parken an Bordsteinkanten sowie Slalomfahren. Hier sollten alltägliche Situationen und das Fahren in verkehrsberuhigten Bereichen mit Großfahrzeugen trainiert werden.

Etwas trickreicher war da schon die Übungen Bremstest, Fahrstreifenwechsel in verkehrsberuhigten Zonen oder Höhenschätzung. Hier war ein gutes Abschätzvermögen des Bremsweges bzw. Kenntnis über die eigenen Fahrzeugabmessungen gefordert. Beim Rückwärtsfahren mit Einweiser wiederum musste der Fahrer sein Fahrzeug nach den Handzeichen seines Einweisers rückwärts durch eine Leitkegelgasse lenken. Obwohl die im GUV-Merkblatt 27.1-C5 beschriebenen Handsignale nicht jedermann geläufig waren, wurde diese Übung auch von den Großfahrzeugen gut absolviert.

Beim Rückwärtsfahren mit Einweiser muss sich der Fahrer auf die Handsignale seines Einweisers verlassen können.
Mit einen Fragebogen wurden die Kenntnisse der FwDV4 aufgefrischt.

Um die Kenntnisse rund um die FwDV4 etwas aufzufrischen, mussten an jeder Station noch Fragen hierzu beantwortet werden. Die Gesamtergebnisse aus den Bewertungen aller Übungen werden voraussichtlich an der Kommandantenversammlung des Dienstbezirks 3 am 14.12.00 bekanntgegeben.

Insgesamt wurde dieses Sicherheitstraining von den Teilnehmern sehr begrüßt und als sinnvoll befunden. Eine Wiederholung ist für den 18.2.2001 geplant. Die Anmeldung dazu sollte über die Kommandanten an KBI Fritz Pöllot erfolgen.

Bericht: KFV Online
Fotos: KFV Online, FF Altdorf

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