Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Bayerns in Moosbach 01.06.2000

MOOSBACH (DB3) - Am 27.05.2000 fand im Feuchter Ortsteil Moosbach die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Bayern im Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. statt. 84 Delegierte aus den Landkreisen und Städten ganz Bayerns fanden den Weg in die Moosbacher Bürgerhalle, wo neben Ehrungen auch die Wahl des bayerischen Landes-Jugendfeuerwehrwartes auf dem Programm stand.

 

Zu den Gästen zählten auch der LFV-Vorsitzende Stadtbrandrat Karl Binai, Gerhard Diebow von der Geschäftsstelle des LFV und der stellvertretende Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg Siegfried Birn. Nach der Eröffnung durch den Landes-Jugendfeuerwehrwart KBM Gerhard Barth erteilt dieser dem Feuchter Bürgermeister Konrad Rupprecht das Wort. Dieser klärte die Anwesenden über die Geschichte und Entwicklung der Marktgemeinde Feucht auf. Der Bogen wurde gespannt von den Zeidlern, die die Stadt Nürnberg im frühen Mittelalter mit Honig versorgten bis zum Raumfahrtmuseum, das von Raumfahrtpionier Herrmann Oberth in Feucht gegründet wurde.

Feuchts Bürgermeister Konrad Rupprecht

Die nachfolgenden Tagesordnungspunkte "Feststellung der Beschlussfähigkeit" (erforderlich wegen der anschließenden Abstimmungen und Wahlen), "Nachfrage nach Dringlichkeitsanträge" (keine) und "Genehmigung der Tagesordnung" (einstimmig) wurden zügig abgearbeitet.

Im darauf folgenden "Bericht der Landesjugendleitung" ging Gerhard Barth auf die vergangenen 6 Jahre seiner Amtszeit ein. Er erinnerte an die Gründung am 11.06.1994 in Weidenberg, die Verabschiedung der gemeinsamen Jugendordnung und die Aufnahme in den Bayerischen Jugendring. Erfreulich ist die Mitgliederentwicklung der letzten 6 Jahre: Von rund 2600 Jugendfeuerwehren mit ca. 25000 Feuerwehranwärtern im Jahr 1994 wuchs die Zahl auf rund 3800 Jugendfeuerwehren mit über 38000 Feuerwehranwärtern. Die geschah nicht zuletzt durch die Senkung des Eintrittsalter von 14 auf 12 Jahre, die im Frühjahr 1997 mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen wurde und zum 01.08.1998 in Kraft trat. Weitere Themen seines Berichts nur als Stichpunkte: Mitarbeit in der Deutschen Jugendfeuerwehr, Internationale Jugendarbeit, Ausbildung und Betreuung unserer Jugendlichen, Ausbildung der Jugendfeuerwehrwarte, Öffentlichkeitsarbeit, EDV/Neue Medien, Themen der 27 Landes-Jugendfeuerwehrausschuss-Sitzungen.

 
Der alte und neue Landes-Jugendfeuerwehrwart:
KBM Gerhard Barth bei seinem Bericht.

Abschließend bedankte sich Gerhard Barth bei den Mitgliedern des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses, den Stadt- und Kreisjugendfeuerwehrwarten sowie den Jugendfeuerwehren für die hervorragende konstruktive Zusammenarbeit. Nach der Bekanntgabe des Haushaltsabschlusses und des Berichts zur Kassenprüfung für 1999 erfolgte die Entlastung des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses.

LFV-Vorsitzender Karl Binai
Wurden von Gerhard Barth für ihre Arbeit geehrt: KBM Wolf und KBM Siebentritt

Es folgte eine Abstimmung zur Änderung einiger Abschnitte in der Jugendordnung. Bei der anschließenden Wahl des Landes-Jugendfeuerwehrwartes erhielt Gerhard Barth 83 von 84 möglichen Stimmen. Als Vertreter wurden Franz Waltl und Jürgen Zimmermann gewählt.

Nach den Wahlen folgten die Grußworte des LFV- Vorsitzenden Stadtbrandrat Karl Binai. Dieser ehrte für ihre hervorragende Arbeit im Landesjugendfeuerwehrausschuss KBM Anton Wolf und KBM Hans-Frieder Siebentritt mit einem Orden. Von Gerhard Barth erhielten sie außerdem Schmuck für den Schreibtisch, eine Collage mit Fotos ihrer Arbeit sowie einen großen Fresskorb.

Mit der Vorlage und Genehmigung des Haushaltsplanes für 2001 endete die Veranstaltung.

Karl Binai mit der neu gewählten Führungsspitze.

 
Bericht/Fotos: KBM Peter Kölbl


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