Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Kellerbrand in Feuchter Wohnblock 10.04.2016
  Dichter Brandrauch in Kellerraum +++ Wärmebildkamera war wertvolles Hilfsmittel

FEUCHT - Am Sonntagnachmittag des 20. März 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Feucht kurz nach 15 Uhr zu einem Kellerbrand alarmiert. Da die Einsatzstelle direkt neben der Feuerwache lag, waren Feuerwehr und Rettungsdienst schnell vor Ort. Brandobjekt war der Keller eines dreigeschossigen Wohnblocks.

Vor Eintreffen der ersten Kräfte hatten Bewohner die Brandursache, einen Elektroroller, bereits abgelöscht und aus dem Keller ins Freie gebracht. Trotzdem waren sowohl der Kellerbereich als auch das Treppenhaus stark verraucht. Alle Bewohner hatten aber das Gebäude bereits verlassen, jedoch musste eine Person vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden.

Ein Angriffstrupp, geschützt mit umluftunabhängigem Atemschutz, drang in den Keller vor, um sich ein Bild von der dortigen Lage zu machen. Vor Betreten des Kellerraumes wurde ein mobiler Rauchverschluss in die Kellertüre eingebracht um eine weitere Ausbreitung des Rauches in das Treppenhaus zu verhindern.

Zu Beginn des Einsatzes lag die Sichtweite im Keller aufgrund der starken Rauchentwicklung bei nur wenigen Zentimetern. Währenddessen kontrollierte ein weiterer Atemschutztrupp das Treppenhaus und die angrenzenden Wohnungen. Im Keller konnte der Stoßtrupp das schwelende noch Ladegerät des Elektrorollers ausfindig machen und die letzten Glutnester ablöschen. Hierbei bewährte sich zum ersten Mal die neue, zweite Wärmebildkamera der Feuerwehr Feucht. Mit dieser Kamera stehen der Feuerwehr Feucht jetzt zwei effektive Hilfsmittel zur schnellen Personensuche und Brandherderkennung zur Verfügung.

Um den Brandrauch aus dem Gebäude bekommen zu können, wurden mehrere Lüftungsöffnungen geschaffen und mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Nachdem die Einsatzstelle mit einem Mehrgasmessgerät von Brandgasen frei gemessen worden war, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Für die Einsatzkräfte war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Im Gerätehaus mussten noch die verschmutzten Schläuche getauscht und die gebrauchten Atemschutzgeräte gereinigt und wieder einsatzklar gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte:
FF Markt Feucht mit KdoW, LF 16/12, DLK 23/12, LF 20/24, VLKW
Rettungsdienst mit ELRD, NEF, 2 RTW
PI Feucht
Gemeindewerke Feucht

Bericht und Fotos: FF Markt Feucht

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