Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Erstes Freundschaftszeltlager der Jugendfeuerwehren Gänserndorf / Niederösterreich und Lauf a. d. Pegnitz

14.08.2010


LAUF (DB2) - Nach fast eineinhalb-jähriger Vorarbeit durch Jugendleiter Armin Steinbauer und seiner beiden Vertreter Nadine Grosam und Peter Klein, veranstaltete die Jugendfeuerwehr Lauf auf dem Gelände der Feuerwache Lauf das erste Freundschaftszeltlager der beiden Jugendfeuerwehren.

Hintergrund für dieses Freundschaftszeltlager ist die Patenschaft der Jugendfeuerwehr Nürnberger Land und der Jugendfeuerwehr Gänserndorf, welche bis 2004 alle zwei Jahre zum Landkreiszeltlager der Jugendfeuerwehr Nürnberger Land anreiste.
Leider konnte aber aufgrund von organisatorischen Problemen seit 2004 kein Landkreiszeltlager mehr stattfinden.
Die Jugendwarte der Jugendfeuerwehr Lauf, sowie die drei Jugendbeauftragten der Dienstbezirke, aber auch der Kreisjugendwart und der Kreisbrandrat hoffen, dass sich wieder Jugendwarte und Jugendfeuerwehren finden werden, welche sich nicht nur an einem Zeltlager beteiligen, sondern vor allem sich auch in der Organisation für ein solches Landkreiszeltlager tatkräftig mit einbringen, um so vielleicht schon in ein oder zwei Jahren wieder ein Landkreiszeltlager durchführen zu können.

Das Programm welches sich die drei Jugendwarte der Jugendfeuerwehr Lauf a. d. Pegnitz für die 6 Tage Freundschaftszeltlager einfallen ließen, hatte es in sich:

Nach der Ankunft der Gastgruppe am Freitag, 30.07. gegen Mittag in Lauf und einer ersten Begrüßung, zeigte Jugendleiter Steinbauer der Gastgruppe aus Gänserndorf erst einmal die Feuerwache Lauf, die Geräte und die Fahrzeuget. Im Anschluss ging es in die Altstadt von Lauf: Hier erläuterte Jugendleiter Steinbauer nicht nur die Geschichte von Lauf, sondern auch die industrielle Geschichte von Lauf mit Ihren Mühlen und Hämmern, sowie der Technischen Keramik und der Autozulieferindustrie. Am frühen Abend stießen dann auch die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Lauf zum Zeltlager dazu und man baute gemeinsam das Zeltlager auf. Zur Lagereröffnung nach dem Abendessen gesellten sich dann auch Kreisjugendwart Barth und die beiden Laufer Kommandanten dazu. Im Anschluss hieß es am Lagerfeuer erste Freundschaften schließen.

Für Samstag stand für die Jugendlichen nach dem Frühstück gemeinsames Üben für die Jugendflamme 2 auf dem Programm. Hier arbeiteten die Jugendwarte aus Lauf und Gänserndorf Hand in Hand und brachten den Jugendlichen mit dem nötigen Fingerspitzengefühl den Feinschliff für die Jugendflamme 2 bei, was sich später auszahlte.

 

Nach dem Mittagessen fuhr man nach Schnaittach zum Gerätehaus, um dort gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren aus Schnaittach, Hedersdorf, Speikern, Kirchröttenbach und Oberndorf die Jugendflamme 2 erfolgreich mit einem sehr guten Erfolg abzulegen.
Für den Abend hatten sich die Laufer Jugendwarte, neben dem Lagerfeuer, noch eine Nachtwanderung mit verschieden Stationen, wie Schmecken-Tasten-Fühlen, Erste-Hilfe, Ausleuchten einer Unfallstelle und einem Überfall einfallen lassen.

 

Am Sonntagvormittag ging es für die beiden Gruppen in den Tiergarten Nürnberg. Hier hatte die stellv. Jugendwartin Nadine Grosam eine Führung durch den Tiergarten hinter den Kulissen gebucht. Uns wurde neben verschiedenen Tieren wie den Totenkopf-Äffchen, den Kängurus, den Pinguinen und Seehunden, auch der Futterhof und die Tierklinik ausführlich erläutert.

 
     
 

 

Am Nachmittag waren dann auch die Eltern der Laufer Jugendlichen, sowie Landrat Kroder, vertreten durch seinen stellv. Herrn Dobert, 1 Bürgermeister Bisping, Kreisbrandrat Thiel, Kreisjugendwart Barth sowie die Kommandanten der Feuerwehr Lauf zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Hier wurden neben einiger Grußworte auch Gastgeschenke, wie Erinnerungsfliesen aus Gänserndorf überreicht. Damit alle noch lange an das Freundschaftszeltlager erinnert werden, ließen sich die Laufer Jugendwarte auch etwas besonderes einfallen. Sie ließen zwei Straßenschilder anfertigen mit den Ortsnamen und der Entfernung zwischen den beiden Städten, wobei das Schild in Lauf vor der Feuerwache noch feierlich enthüllt wurde. Aber auch unsere Gänserndorfer Freunde hatten sich noch etwas einfallen lassen Sie überreichten Jugendleiter Steinbauer einen jungen Kirschbaum, welcher einmal zum darunter Sitzen bei einem späteren Zeltlager einladen soll und alle dann an ein gelungenes Freundschaftslager im Jahr 2010 erinnern soll.  
     
 
     
 

Die Jugendlichen, welche sich so erfolgreich am Vortag an der Abnahme der Jugendflamme 2 beteiligt hatten, erhielten aus den Händen von Jugendbeauftragten Armin Steinbauer, Kreisbrandrat Norbert Thiel sowie stellv. Bezirksjugendfeuerwehrwartin Nadine Grosam Ihre Abzeichen überreicht.
Nach dem Grillen am Abend veranstaltete man noch ganz spontan ein internationales Federball-Turnier, wobei die beiden Jugendleiter aus Lauf gegen die beiden Jugendbetreuer aus Gänserndorf Korinek und Rolli das Eröffnungsspiel mit einem fairen aber kampfbetonten Remis beendeten, ehe die Jugendlichen in teilweise gemischten Teams gegeneinander antraten.

 

Für Montag stand ein Ausflug in das westliche Mittelfranken auf dem Programm: Der erste Teil führte uns nach Ansbach-Katterbach in den dortigen Standort der US-Streitkräfte, um hier die USAG Ansbach Fire & Emergency Services zu besichtigen. Hier wurden den Teilnehmern nicht nur die Fahrzeuge und Ihre Ausrüstung ausführlich erläutert, man zeigte uns auch die Wachräume sowie die Einsatzzentrale und die verschiedenen Werkstätten, uns wurden aber auch die Aufgaben der Einsatzbereitschaft in ihrer Schicht erklärt.

 
     
 
     
 

Weiter ging es am Nachmittag nach Rothenburg ob der Tauber um dort die Historische Altstadt und das Kriminalmuseum zu besichtigen. Eine Vielzahl der Teilnehmer deckte sich auch gleich mit einer Kulinarischen Köstlichkeit Rothenburgs als Geschenk für die daheim gebliebenen ein.

 
     
 

Am Dienstag besuchte man am Vormittag die Landesgewerbeanstalt in Nürnberg, hier wurden wir bereits von Herrn Weißkirchen von der Presseabteilung der LGA erwartet. Er führte uns durch die verschiedenen Prüfabteilungen in welchen unter anderem Spielzeug, Matratzen, Möbel, Fahrräder und Elektrogeräte vor unseren Augen geprüft wurden und wir so einen guten Einblick in die Aufgaben der LGA bekamen.

 

Für den Nachmittag stand eine Führung der Festung Rothenberg in Schnaittach auf dem Programm. Hier erläuterte der Festungsführer anschaulich, wie man die Festung früher nutzte und zeigte uns bei einer Führung durch die weitläufige Anlage auch die Kassematten.

 

Am Abend beim Lagerfeuer hatten die beiden Jugendleiter aus Lauf und Gänserndorf noch eine Überraschung für die Teilnehmer. Sie verkleideten sich und hielten eine nicht ganz ernst gemeinte Feldmesse, welche bei allen Teilnehmern für zahlreiche Lacher sorgte.

 

Am Mittwoch hieß es dann wieder Abbauen des Freundschaftslager und Abschiednehmen, was allen Teilnehmern nicht unbedingt leicht viel, denn man war hier nicht nur Zeltlagerteilnehmer, man war unter Freunden und hat hier neue Freundschaften geschlossen.
Alle Teilnehmer waren sich sicher, so ein Freundschaftslager muss es wieder geben.

Erwähnen muss man aber auch die fleißigen Helfer, in Form von Aktiven der Feuerwehr Lauf und Ihren Frauen, welche unter der Leitung von stellv. Jugendwartin Nadine Grosam und Jugendwart Peter Klein für die stets reichhaltig und immer schmackhafte Verpflegung der Lagerteilnehmer sorgten, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Bericht und Fotos: Armin Steinbauer

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