Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
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Dienstversammlung der Kommandanten im Dienstbezirk 2

08.02.2010

OTTENSOOS (DB2) - Am Donnerstag, den 04.02.2010 fand die Dienstversammlung der Kommandanten des Dienstbezirkes 2 statt.

KBI Geißler konnte neben den Kommandanten auch seine Kreisbrandmeister und Schiedsrichter begrüßen. Ebenso waren der Bürgermeister der Gemeinde Ottensoos Klaus Falk, der Leiter der Polizeiinspektion Lauf 1. PHK Günther Losse, Kreisbrandrat Norbert Thiel und Kreisbrandinspektor Bernd Haslinger gekommen.

Bürgermeister Falk freute sich der Einladung nachkommen zu können und fand sich vor lauter Zuhörern wieder, die sich laut falk für eine wichtige Sache einsetzen, nämlich für eine gemeindliche Aufgabe die vielseitige Funktionen voraussetze. So brauchen Kommandanten viele Eigenschaften um eine Wehr zu führen. Die Mannschaft muss zum Besuch von Übungen motiviert werden, diese müssen geplant und vorbereitet werden. Auch müssen Kommandanten sich ständig weiterbilden und Ausrüstung beschaffen. Umso mehr zollte Falk den Feuerwehrkameraden seinen Respekt, da die Aufgaben der Feuerwehren nicht immer lustig sind. Er sprach den Feuerwehren und Kommandanten seinen Dank und seine anerkennung aus und beendete sein Grußwort mit einem Zitat von Wilhelm Busch "Und ging’s auch drüber oder drunter, wir bleiben unverzagt und munter …"

1. PHK Losse freute sich ebenfalls an der Versammlung teilnehmen zu dürfen. Er richtete als Leiter der Polizeiinspektion Lauf die Grüße und den Dank seiner Mitarbeiter und auch von sich selbst an die Wehrführer. Losse betonte, dass es gut tue ehrenamtliche Helfer in der Nähe zu wissen. In der heutigen Zeit, in der die Feuerwehren weit mehr betreiben, als das eigentliche Wort "Feuerwehr" aussagt müsse besonderer Respekt gezollt werden. Feuerwehren leisten laut Losse heutzutage eine Serviceleistung von hoher Qualität und dies nicht nur zu normalen Zeiten, sondern auch in der Freizeit, Nachts und an Wochenenden. Oft auch unter Risiko der eigenen Gesundheit oder des eigenen Lebens. Er wünschte allen Anwesenden alles Gute und Gottes segen.

Geißler berichtete von 40 Freiwilligen und 2 Werkfeuerwehren im Dienstbezirk. Der Personalstand betrug zum 31.12.2009 insgesamt 1306 (Vorjahr 1262 Aktive, davon 93 weibliche Feuerwehrdienstleistende. Insgesamt mussten die Wehren im Dienstbezirk im Jahr 2008 750 Einsätze bewältigen, bei denen 898 Feuerwehren eingesetzt wurden. Dies gliedert sich wie folgt auf:

THL: 534
Brände: 105 (0 Großbrände, 9 Mittelbrände, 73 Kleinbrände, 23 mal Brand bei Eintreffen der FW bereits gelöscht)
Fehlalarmierungen: 44
Sicherheitswachen 67

 

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienstzeit wurde 41 mal, das Ehrenzeichen für 40 Jahre wurde sechs mal verliehen.

Zahlreiche Kommandanten und Stellvertretende Kommandanten wurden gewählt, darunter zwei Frauen:

FF Renzenhof

Kommandant

Buchner

Markus

stv. Kommandant

Hartmann

Uwe

Hedersdorf

Kommandant

Ficht

Manuel

stv. Kommandantin

Ohlwärter

Marion

Rüblanden

Kommandant

Prögel

Bernd

stv. Kommandant

Meyer

Erich

Simmelsdorf

Kommandant

Brechtelsbauer

Hermann

stv. Kommandantin

Fürst

Jenny

Ottensoos

stv. Kommandant

Gleixner

Uwe

Oberndorf

Kommandant

Mitsch

Josef

stv. Kommandant

Zöllner

Andreas

Kersbach

Kommandant

Walter

Andreas

stv. Kommandant

Schwarz

Markus

Als neuer zusätzlicher Schiedsrichter steht Erich Meyer zur Verfügung. Zum Abschluss seines Berichtes bat KBI Geißler die Kommandanten die Stärkemeldungen G1 und G2, sowie noch fehlende Dienstpläne an ihn zu senden. Für die Kommandantenschulung stehen noch keine Termine fest, diese werden den Kommandanten rechtzeitig mitgeteilt.

Als nächsten Tagesordungspunkt rief KBI Geißler den Kreisbrandmeister für Atemschutz, KBM Rainer Krug, auf.

Krug berichtete davon, dass im Jahr 2009 drei Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger, zwei auf Dienstbezirkebene und einer in der Stadt Lauf, durchgeführt wurden. Die Lehrgänge im Dienstbezirk wurden vom 10.06.2009 bis 24.06.2009 und vom 28.10.2009 bis 30.11.2009 in der Feuerwache Röthenbach und teilweise bei der Feuerwehr Rückersdorf durchgeführt. Besonderheit an diesen Lehrgängen gegenüber den Letztjährigen war, dass zwei Samstagsveranstaltungen den Lehrgang zeitlich um mehr als eine Woche verkürzt hatten. Somit konnten innerhalb von vier Wochen (jeweils Montag und Mittwoch mit 2 Samstagen) die erforderlichen 24 Ausbildungsstunden abgehalten werden, was zum einen den Teilnehmern und zum Anderen auch den Ausbildungsthemen sehr entgegen kam.
Ausbildungsthemen, die zeitlich deutlich mehr als 2 Stunden (ohne Vorbereitungszeit) abforderten wurden auf Samstage gelegt. So hatten die Ausbilder dementsprechend Zeit praktische Übungseinheiten vorzubereiten. Auch zog sich das sonst zeitaufwendige „Flaschenfüllen“, damit die

Lehrgangsteilnehmer wieder mit einsatzbereitem Werkzeug zum Standort zurückkehren konnten, nicht bis spät in den Abend hin. Bei beiden Lehrgängen, sowie auch beim Laufer Lehrgang konnte ich allen Teilnehmern eine erfolgreich durchgeführte theoretische Prüfung, sowie eine gute praktische Abschlussübung bescheinigen und alle neuen Kameraden ins zukünftige“ Atemschutzgeräteträgerleben" entlassen. Der Terminplan für die unsere Atemschutz-Übungsstrecke in Feucht ist verteilt. Sollte der eine oder andere noch einen Plan brauchen, kann dieser auf den Seiten von KFV-Online heruntergeladen werden.
Die Termine für die Übungsstrecke beim THW Lauf sind auch eingeteilt. Für das Jahr 2010 sind wieder zwei AS-Geräteträger Lehrgänge, im Frühjahr und im Herbst geplant. Anmeldungen sind per Email mit Name und Geburtsdatum an KBM Krug zu richten.
Die Anfangstermine werden zu gegebener Zeit an die Kommandanten der teilnehmenden Feuerwehren bekannt gegeben. KBM Krug wies die Kommandanten ebenfalls darauf hin, dass eine Teilnahme an den Atemschutzlehrgängen nur mit einer dementsprechend gültigen, uneingeschränkten
Tauglichkeit der G26.3-Untersuchung möglich ist. Einzige Ausnahmen bei den Einschränkungen sind Brille oder Pollenallergie. Zur Atemschutzübungsanlage ist noch zu sagen, dass ein Video der Übung per USB-Stick mit nach Hause genommen werden kann um die Übung nachträglich zu analysieren.

KBI Geißler bedankte sich bei KBM Krug und seinen Ausbildern für die geleistete Arbeit und bat KBI Bernd Haslinger für den Bericht des Kreisfernmeldemeisters an das Rednerpult.

Kreisbrandinspektor Haslinger berichtete als Kreisfernmeldemeister aus dem Bereich Sprechfunk. Im November 2009 fand am Landratsamt Lauf wieder eine Abnahme des Sprechfunkzeugnisses der BOS statt, an der 185 Kameradinnen und Kameraden sowie Helfer aus anderen BOS-Organisationen teilnahmen. Ebenfalls im November wurde die neue Gleichwellenfunkanlage der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in Betrieb genommen. Die Umrüstung war nötig geworden, um die Relaisfunkstellen für den Betrieb mit der Integrierten Leitstelle Nürnberg zu ertüchtigen. Diese wird voraussichtlich Mitte diesen Jahres in Betrieb gehen. Für die Feuerwehren des Landkreises ergeben sich dadurch jedoch keine größeren Änderungen mehr, da die größten Umstellungen bereits durch die vorgezogene Übernahme der Feuerwehralarmierung durch die Berufsfeuerwehr Nürnberg im Jahr 2008 erfolgt seien. Lediglich in der Einsatznachbearbeitung Änderungen für die Feuerwehren ergeben, hier wird die
bisherige Erfassung der Einsatzberichte über BASIS durch eine Web-Anwendung abgelöst werden. Was das Dauerbrenner-Thema "Digitalfunk" betrifft, habe sich gerade im vergangenen Jahr einiges getan, so KBI Haslinger. So seien die Planungen für den Netzaufbau in der Region Nürnberg in vollem Gange. Auch die Staatlichen Feuerwehrschulen bereiten sich intensiv auf die Einführung vor und haben Schulungskonzepte für Multiplikatoren- und Endanwenderschulungen entworfen. Letzendlich konnte im November 2009 endlich auch ein Kompromiss für die Aufteilung der Betriebskosten für die nicht-staatlichen BOS gefunden werden: Die Städte und Gemeinden werden demnach 20% der Gesamt-Betriebskosten für die kommunalen Feuerwehren übernehmen. Die Anschaffung von Endgeräten werde vom Freistaat mit 80% gefördert werden. Trotz dieser positiven Nachrichten könne man jedoch noch nicht soweit voraussehen, in welchem Jahr der Digitalfunk letztendlich auch für die Feuerwehren des Landkreises zur Verfügung steht.

KBI Geißler dankte auch Bernd Haslinger und seinem Stellvertreter KBM Andreas Hübner für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit.

Anschließend trat Jugendbeauftragter Steinbauer an das Rednerpult.

In den Städten und Gemeinden des Dienstbezirkes 2 betreiben derzeit 32 Feuerwehren Jugendarbeit. Wobei im Jahr 2009 von drei Jugendgruppen keine Mitglieder mehr gemeldet werden konnten. Zum Jahreswechsel 2009/2010 waren 224 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren in den einzelnen Wehren. Im Einzelnen waren dies 58 weibliche sowie 166 männliche Jugendliche.

Jugendbeauftragter Steinbauer zeigte sich in seinem Bericht erfreut darüber, dass er lediglich von einer Wehr keinen Jahresbericht bekommen habe.

Im März des letzten Jahres wurde in den Räumen der Jugendfeuerwehr Bayern in Rückersdorf der Kreisjugendfeuerwehr-Ausschuss ins leben Gerufen, er setzt sich zusammen aus den Sachgebieten Ausbildung, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, EDV und den Jugendsprechern. Hier gab es im Jahr 2009 Änderungen. So haben sich die Fachgebiete Ausbildung und Veranstaltungen zusammengeschlossen.

Eine Auswirkung des Ausschusses war es auch das erstmals seit mehr als 15 Jahren wieder eine Jugendwartsitzung auf Kreisebene im Sparkassensaal in Lauf abgehalten werden konnten. Hier wurden die anwesenden Jugendwarte in einige Neuerungen eingewiesen, so z.B. zum Ausbildungshefter zur Jugendflamme und den Downloadbereich auf KFV-Online für Jugendwarte, wo u.a. Ausbildungsunterlagen, Formulare und Vordrucke zu finden sind. Im Mai 2009 fand din Lauf ein Rescue-Day an dem sich neben den Hilfsorganisationen auch Sozialdienste beteiligten. Ebenfalls im Mai nahm die Jugendfeuerwehr Lauf am Pfingstjugendlager in Gänserndorf teil. Im Juni fan in Henfenfeld die Abnahme des Bayerischen Jugendleistungsabzeichens statt, an der neun Jugendgruppen mit 32 Jugendlichen aus dem Dienstbezirk 2 teilnamen. steinbauer wies nochmals ausdrücklich auf die Problematik hin, dass verschiedene Jugendliche nciht mit geeigneter oder unvollständiger Einsatzkleidung an praktischen Einheiten teilnehmen.

Am 11.07.2009 unternahm man mit den Jugendlichen eine Busfahrt nach München in den Landtag, am 01.08.2009 fand erstmals die Abnahme der Jugendflamme 2 auf Dienstbezirksebene statt. Im Oktober stand wie jedes Jahr die Abnahme des Wissenstests auf dem Programm. Hieran nahmen 19 Jugendgruppen mit 113 Jugendlichen teil.

Es nahmen auch wieder zahlreiche Jugendliche aus den Feuerwehren an den Prüfungen zum TM1-Lehrgang mit Erfolg teil. Auch beteiligten sich zahlreiche Jugendgruppen an Veranstaltungen im Gemeinde und Kreisbereich, hier seien einmal mehr die Ferienprogramme genannt. Aber auch am Landkreislauf waren wieder Jugendliche aus unseren Feuerwehren beteiligt.

Im Abgelaufenen Jahr wurden vier Jugendwartsitzungen im Dienstbezirk an verschiedenen Standorten durchgeführt. Es wurden aber auch bereits 12 Sitzungen der Sachgebiete Ausbildung und Veranstaltungen des Kreisjugendfeuerwehr Ausschusses wegen der Neugestaltung der Jugendflamme und anderer Themen abgehalten.

Jugendbeauftragter Steinbauer berichtete von der Möglichkeit eines Fortbildungsseminars "JuLeiCa" für Jugendwarte. Leider wurde diese Möglichkeit nur von drei Jugendwaarten im Landkreis genutzt. Steinbauer bat darum hier engagierter ans Werk zu gehen und diese Möglichkeiten zu nutzen. Laut Steinbauer ist nochmals eine solche Veranstaltung geplant.

Als Termine für 2010 nannte Steinbauer u.a. die 2. Jugendwartsitzung auf Kreisebene am 24.02.2010 in Rückersdorf, den 1. Jugendleistungsmarsch der JF nürnberger Land in Schönberg am 01.05.2010 und die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange in Hersbruck am 02.10.2010. Weiterhin finden wieder ein Wissenstest und vier Jugendwartsitzungen statt.

Steinbauer dankt allen Jugendwarten für Ihre geleistete Arbeit an der Basis, den Kommandanten für die Unterstützung der Jugendwarte und Ihrer Gruppen, den Schiedsrichtern für die Unterstützung bei den Prüfungen der Jugendgruppen aber auch der Kreisbrandinspektion für Ihr mitwirken bei Jugendveranstaltungen.


KBM Friedrich Holfelder berichtete aus dem Bereich der Leistungsprüfungen von 21 Abnahmen, bei denen 127 Feuerwehrdienstleistende. Dies gliederte sich wie folgt auf:

FwDV3: FwDV13:
Stufe 1 9 mal
Stufe 2 3 mal
Stufe 3 11 mal
Stufe 4 9 mal
Stufe 5 5 mal
Stufe 6 7 mal
Stufe 1
30 mal
Stufe 2
11 mal
Stufe 3
25 mal
Stufe 3/1
7 mal
Stufe 3/2
6 mal
Stufe 3/3
4 mal

Die Zahlen zeigen hier, dass das Jahr 2009, wie auch bereits das Jahr 2007 ein "FwDV13-Jahr" war. KBM Holfelder berichtete jedoch, dass die Zahlen im Allgemeinen rückläufig seien.

Aus dem Bereich Ausbildung berichtete KBM Holfelder von mehreren Prüfungen an denen 143 Aktive teilnahmen. Dies umfasste die Ausbildungen Truppmann-Teil 1, Truppmann-Teil 2, Truppführer und Maschinisten.

An den Lehrgängen Truppmann-Teil 1 nahmen 70 Teilnehmer teil. Die Prüfung zum Truppmann-Teil 2 legten 49 Teilnehmer ab. Zum Truppführer wurden 8 Feuerwehrdienstleistende ausgebildet. Außerdem stehen dem Dienstbezirk 16 neue Maschinisten zur Verfügung.

Im Jahr 2010 wird ein Lehrgang "Truppmann-Teil1" angeboten, dieser beginnt am 02.03.2010, für Mitte des Jahres ist ein Maschinistenlehrgang vorgesehen. Eine Truppführerausbildung wird es 2010 auf Dienstbezirksebene nicht geben, hier sind bei Bedarf die Ausbildungen auf Gemeindeebene abzuhalten.

KBM Holfelder dankte den Ausbildern und den Kommandanten für die Bereitstellung von Gerätehäusern, Fahrzeugen und Geräten.


Als nächster Tagesordnungspunkt standen die Bekanntgaben des Kreisbrandrates an. KBR Norbert Thiel dankte zu Beginn seiner Rede den Kommandanten für das in ihn gesetzte Vertrauen bei der Wahl zum Kreisbrandrat. Auf eine Neuerung in naher Zukunft ging Thiel zu Beginn ein. Wie bereits von KBI Haslinger angedeutet, wird den Feuerwehren mit Betriebsaufnahme der ILS Nürnberg die Möglichkeit zur Verfügung stehen, die Einsätze online nachzubearbeiten. Sobald der Einsatz bei der Leitstelle als erledigt gekennzeichnet wurde, können die Wehren dann z.B. die Mannschaftsstärke und das eingesetzte Gerät online aktualisieren. Es besteht jedoch auch weiterhin die Möglichkeit, die Einsatzberichte in Papierform abzugeben. KBR Thiel berichtete davon, dass der Versicherungsschutz für Feuerwehrdienstleistende verbessert wurde. So ist nun auch der plötzliche Herztod im Einsatzfall versichert. Auch Handys, die beim Einsatz zu Schaden kommen, werden durch die Unterstützungskasse ersetzt. Thiel bat jedoch die Beteiligten, darauf zu achten, dass die Feuerwehrdienstleistenden trotzdem ihre Handys bei Einsätzen und Übungen nicht mitführen, um Beschädigungen zu vermeiden.

Thiel berichtete auch von einem Hilfeleistungskontingent, welches eingeführt wurde, um im Katastrophenfall überörtlich Hilfe leisten zu können. Hierzu wurden insgesamt fünf Löschzüge im Landkreis gebildet, die dann zum Einsatz kommen. Diese Löschzüge sind so zusammengesetzt, dass das Dienstgeschehen nicht berührt wird. Zum Thema Feuerwehrführerschein berichtete Thiel, dass man sich bald Gedanken zur Ausbildung bei Fahrzeugen bis 4,75t machen werde. Angedacht sind Prüfungen durch Feuerwehrausbilder mit großer Fahrerfahrung, die dann eine standardisierte Prüfung abnehmen. KBR Thiel teilte mit, dass es am 13.02.2010 eine Klausurtagung auf Inspektionsebene geben werde, an der einige Themen besprochen werden. Er äußerte seine Unzufriedenheit über die wenigen Lehrgänge, die besucht werden können. Als Grund nannte Thiel, dass zu viele unterschiedliche Lehrgänge angeboten werden und die eigentlich benötigten Lehrgänge wie Gruppenführer und Jugendwart zu wenig stattfinden. Auch bemängelte Thiel das System der Lehrgangsanmeldung, welches durch verschiedene Medienbrüche unnötig verkompliziert wird und nicht zeitgemäß sei. Zum Thema Vorbeugender Brandschutz forderte er die Kommandanten auf, keine Stellungnahmen abzugeben. Wie auch sein Vorgänger wird er als Kreisbrandrat den Bereich "Vorbeugenden Brandschutz" bearbeiten.

Da sich zum letzten Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" keine Wortmeldungen fanden, konnte KBI Geißler die Sitzung beenden und den Anwesenden einen guten Nachhauseweg wünschen.

Bericht und Fotos: KFV Online

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