Kreisfeuerwehrverband Nürnberger Land
Berichte aus dem Nürnberger Land

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Offene Türen bei der Feuchter Wehr 15.09.2004

FEUCHT - Am 11. September 2004 präsentierte die FF Feucht sich und ihre Arbeit beim alljährigen Tag der offenen Tür im Rahmen der Brandschutzwoche. Dabei kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Für die Kinder stand eine Hüpfburg und verschiedene Wasserspiele bereit. Als besonderes Highlight startete ein Kinderlöschzug zu kleinen Rundfahrten um das Gebiet der Feuerwache. Dieser erfreute sich in großer Beliebtheit bei Groß und Klein da auch Fahrkarten erworben werden konnten und ein Schaffner mitfuhr. Besonders begehrt war wie jedes Jahr der gute Eintopf, welcher reißenden Absatz fand, die große Auswahl von Grillgut sowie das riesige Kuchenbuffet der Feuerwehrfrauen.

Die Feuerwehrleute nutzten natürlich auch diese Gelegenheit, um vor allem auf ihre tägliche Arbeit aufmerksam zu machen, die für die meisten Bürger unerkannt im Hintergrund stattfindet. In einer Ausstellung mit zahlreichen Fotos und Zeitungsausschnitten in den Hallen und Räumen der Wehr hatten die Bürger die Möglichkeit, sich genau über die Arbeit ihrer freiwilligen Helfer zu informieren. Ein Film ließ die Geschichte der Wehr , die 1874 gegründet wurde, Revue passieren. Weitere Filme zeigten die Arbeit der Feuerwehren im Allgemeinen. Eine kleine Computerpräsentation erläuterte die Arbeit des Feuchter Notfallseelsorgers Martin Winkler.

Für Fragen der Bürger standen natürlich zahlreiche kompetente Ansprechpartner bereit.

Verkehrsunfälle und Technische Hilfeleistungen jeglicher Art gehören zu den Einsatzschwerpunkten der Feuchter Wehr. Besonders auf die umgebenden Autobahnen muss die Wehr immer wieder ausrücken. In den letzten Jahren ergab sich ein weiterer Gefahrenschwerpunkt für die Feuerwehren: Der Einsatz bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen. Egal ob Autobahn, Schienenverkehr oder ortsansässiger Betrieb, immer dann wenn beispielsweise Chemikalien aus Tanks oder Fässern austreten, ist die Feuerwehr gefordert.

Das Vorgehen bei solchen Einsätzen demonstrierten die Feuerwehrleute bei einer Schauübung, bei der ein leckgeschlagenes Fass mit Druckluftmanschetten abgedichtet wurde. Der vorgehende Trupp setzte dabei CSA zum Eigenschutz ein.

Weitere Tätigkeiten, wie An- und Auskleiden der Atemschutzgeräteträger, die Atemschutzüberwachung (RZA), die Dekontamination nach dem Einsatz, die Erkundung des Einsatzleiters und das Abdichten eines Gullys wurde anschaulich dargestellt.

Das Feuerwehrleute nicht nur in "normaler" persönlicher Schutzausrüstung bei Einsätzen arbeiten, sondern auch verschiedene Spezialanzüge vorhalten, demonstrierten die Mitglieder der Wehr bei einer kleinen Modenschau.

Nachdem das Wetter sich den ganzen Tag lang auf die Seite der Feuchter Kameraden stellte, war es nur selbstverständlich, dass sich die letzten Besucher erst zu vorgerückter Stunde verabschiedeten.

Bericht und Fotos: Feuerwehr Markt Feucht

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