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125 Jahre FFW Ludersheim 28.05.2004

Festauftakt mit politischen Frühschoppen

Festkommers der FFW Ludersheim

Übersicht Festprogramm

LUDERSHEIM - Die Feier zum 125-jährigen Bestehen der Ludersheimer Feuerwehr fand mit gut besuchten Musikveranstaltungen am Freitag und Samstag ihre Fortsetzung und mit dem prächtigen Festzug am Sonntag und anschließendem bunten Treiben im Festzelt ihren Abschluss.

Am Freitag luden die Ludersheimer Rothelme zu einem fetzigen Rockabend mit der bekannten Rockband Cocaine. War das Wetter dem Anlass der 125-Jahr-Feier wahrhaft nicht angemessen - der Regen hörte erst kurz vor Einlassbeginn ins Festzelt auf - erfreuten sich die Gastgeber doch eines guten Besuches. Die bekannte Band heizte dem Publikum ein und die unangenehmen Außentemperaturen waren vergessen. Von Rockmusik aus den 60ern bis zu aktueller Popmusik der heutigen Tage präsentierten die Musiker einen Streifzug durch die letzten Jahrzehnte. Die Tanzfläche war bis zum Abschlusslied immer gefüllt.

Nach dem offiziellen Bieranstich durch 2.Bürgermeister Erich Odörfer wurden für den Samstag war die Mädchen-Show-Band Midnight-Ladies verpflichtet worden. Überwogen am Vortag die jungen Besucher, so rekrutierte sich das Publikum am Samstag aus allen Altersschichten und die Musikgruppe verstand es, alle Gäste mit ihrer Musik- und Light-Show zu begeistern. Wiederum verhinderten wenige Plusgrade auf der Quecksilbersäule nicht einen abermals hervorragenden Besuch. Veranstalter, Gäste und die Band waren begeistert.

Noch während die Band ihre Bühnenanlage abbaute, bereiteten die emsigen Feuerwehrleute das Festzelt für den Gottesdienst am Sonntag vor und sorgten hinsichtlich der Platzeinteilung für genügend Raum, der für alle Teilnehmer des Festzuges vom Nachmittag notwendig war.

Bereits um 8 Uhr früh holte die Jubelwehr unter Führung der Fahnenträger Günther Schwarz, Georg Bräunlein und Gerhard Schwarz und in Begleitung der Wallensteintrommler Peter Strobl nebst Tochter und Schwiegersohn zusammen mit dem früheren Patenverein aus Röthenbach bei Altdorf die Patenwehr aus Winkelhaid ab. Die Winkelhaider, teils marschierten sie, teils fuhren sie auf ihrem mit Muskelkraft betriebenen und mit Blaulicht ausgestattetem Feuerwehrtandem, einem "Achter mit Steuermann", komplettierten dann mit Schirmherrn Kurt Eckstein, dem zweitem Bürgermeister Erich Odörfer sowie den Vertretern der Kirchengemeinde Altdorf den Kirchzug vom Feuerwehrhaus zum Festplatz.

Im Zelt, das erstmals beheizt war, fand dann unter der Leitung von Pfarrerin Agnes Voss-Boerschmann der Festgottesdienst statt. Der Posaunenchor Winkelhaid unter der Leitung von Johannes Christ spielte zu den Kirchenliedern, die allesamt Lob- und Danklieder waren. Dekanatsjugendreferent Richard Ulsenheimer hielt die Predigt in fränkischer Mundart. Dabei griff er bewusst das Motto "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" auf. Die Fürbitten sprachen aus dem Kreis der Ludersheimer Feuerwehr Andrea Bachmeier und Irene Schwarz.

Dem Gottesdienst schloss sich ein Frühschoppen an, so dass den Gästen die Zeit bis zum Festzug schnell verging. Der aus mehr als 80 Gruppen gebildete Festzug sollte der Höhepunkt des Festes werden. Angeführt von zwei Oldtimern, die Vereinsmitglied Lothar Rietze zur Verfügung stellte und zusammen mit seiner Ehefrau chauffierte, einem Gespann für Ehrenmitglied Georg Schwarz und Ehrenvorstand Hans Schönweiß, schlängelte sich der Festzug lindwurmartig vom S-Bahnhof am Feuerwehrhaus vorbei auf die Au, um dort umzukehren und den Weg zurück, durchs Dorf über den Ellholzweg zum Festzelt zu finden. Einwohner und zahlreiche Gäste applaudierten den Teilnehmern.

 

Traditionell kam es dann, nachdem alle teilnehmenden Gruppen ihren Platz im Festzelt eingenommen hatten, zum Einzug der Fahnenträger, angeführt von Günther Schwarz von der Jubelwehr und auf der Bühne angekündigt von Kommandant Horst Bachmeier im Beisein von Vorstand Hermann Roth. Die Fahnen der Patenvereine folgten und sodann alle Vertreter der mit Vereinsfahne erschienenen Feuerwehren - ein farbenprächtiges Bild! Nachdem Vorstand Hermann Roth alle Anwesenden nochmals begrüßte, sprachen Schirmherr Kurt Eckstein und zweiter Bürgermeister Erich Odörfer ebenso Grußworte wie Kreisbrandrat Bernd Pawelke.

Der Einzug der Vereinsfahnen ins Festzelt
Schirmherr MdL Kurt Eckstein
bei seinem Grußwort

Die Seubersdorfer Blasmusik bot einen herausragenden musikalischen Rahmen für die Fortdauer und den Ausklang des Festes, bei dem sich ganz besonders die durch Patenschaft verbundene Freundschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Winkelhaid hervortat.

 

Bericht und Fotos: FFW Luderheim Dieter Czerkus Schriftführer und Horst Bachmeier 1.Kommandant.

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